Weltumrundung mit dem Auto

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      Weltumrundung mit dem Auto

      So ich melde mich mal nach längerer Abstinenz hier mal wieder zurück, bin ja schließlich nicht neu hier und stelle mal hier wieder nach langer Zeit eine Frage, die mich schon seit mittlerweile mehr als einem halben jahr beschäftigt, und zwar bin ich auf die Idee gekommen, irgendwann wenn ich fertig studiert habe und genügend kohle zusammen"gekratzt" habe einmal die welt umrunden möchte. am liebsten mit dem auto - (flugzeug wäre zu leicht), da mir das autofahren und herumcruisen sehr viel spaß bereitet und ich nie genug davon bekommen kann.
      ich mache mir immer wieder gedanken, wie man das umsetzen könnte, denn spätestens wenn man Europa verlässt, bekommt man ein Problem. durch china fahren kann ich vergessen, weil man einen chinesischen führerschein braucht, und das ist einfach unmöglich, wenn man kein chinesisch kann, unten rum durch die arabischen länder wie afghanistan zu fahren wäre mir zu unsicher. bleibt also noch die mehr oder weniger sicherste variante durch russland zu fahren (obwohl... sicher ist es dort eigentlich auch nicht, aber zumindest hätte ich durch russland weniger km zurückzulegen, da man ja relativ weit nördlich unterwegs ist.
      mein ursprünglicher plan ist die route: erst nach moskau, dann die hauptverkehrsverbindung nach novosibirsk und weiter nach jakutsk und bis magadan. hätte gehofft irgendwie leicht über die behringstraße mit dem schiff, zu kommen (oder vielleicht wird tatsächlich ja mal in 20 oder 30 jahren eine brücke, bzw. tunnel über/unter die behringstraße führen - seit 2011 ist ja eine geplant, aber wie lange es dauern wird bis dies umgesetzt wird. dort oben gibt es ja permafrostboden, was das bauen von verkehrswegen nicht einfach macht.)ok... die überquerung des pazifiks sehe ich nicht als hauptproblem, sondern eher die russischen straßen. ich habe etwas recherchiert und habe festgestellt dass die Kolima-Straße, auch "Road Of Bones" genannt, falls sie jemand kennt, auch bekannt unter M56, also offiziell eine Magistrale bzw. eine Autobhan ist, die noch nicht einmal asphaltiert ist und es dort sehr matschig ist und ein durchkommen von Jakutsk nach Magadan schier unmöglich ist. ne schotterpiste wär ja noch ok, aber gleich matsch???? ich habe bislang nur karten mit kleinem maßstab gefunden, und nun eine frage an euch, vielleicht war schon jemand in dieser gegend oder kommt aus der gegend, gibt es irgendeine asphaltierte möglichkeit Magadan zu erreichen ohne durch matsch oder heruntergekommene brücken zu müssen bzw. reißende flüsse überqueren zu müssen? habe da schon dass ein oder andere abnormale video in youtube gefunden, wo riesengelädewagen probleme hatten einen reißenden fluss zu überqueren. im winter wären die fluss und matsch probleme gelöst, habe aber keine lust bei -40 grad irgendwo allein in russischen wäldern steckenzu bleiben wenn das auto strekt. also, soweit ich weiß, gibt es heutzutage zumindest schon mal eine durchgehende asphaltierte strecke bis kurz vor wladivostok. bloß leider nicht nach norden nach magadan - zumindest ist mir keine bekannt...
      der grund weshalb ich mir die behringstraße ausgesucht habe zur überquerung des pazifischen ozeans, ist der, weil ich so viel wie möglich fahren möchte, und so wenig zeit wie möglich im schiff und am ozean verbringen möchte, zumal die atlantiküberquerung schon mit dem schiff unternommen werden muss.

      nun meine fragen an euch: hat von euch schon jemand so eine lange autoreise gemacht? würde mich über erfahrungsberichte freuen.
      bzw. ebenfalls über lösungen zu meinen vorhin dargestellten problemen. oder habt ihr vielleicht einen anderen vorschlag für eine route? oder weiß zufällig jemand ob eine durchgehende asphaltierte straße nach magadan geplant ist, wenn zur zeit keine existiert? schreibt so viel ihr könnt. :)

      danke schonmal für die antworten. :)
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      Also dazu fallen mir ersteinmal mehrer Dinge ein!

      1.Wieviel Geld hast du denn gespart? Mal grob Sprit, evtl. Reperaturen, Verpflegung, Fähren, Visen gerechnet?

      2. Wo man bei dem nächsten Thema ist, das Visum... je nachdem wo du hinwillst, fällt das schwer...

      3.Sry, lieg mit Fieber mit Im bett, hab daher nicht alles gelsen, aber wenn du in einem Arabischen Lan warst, kannst du vergessen mit dem pass nach Israel zu kommen, und auch Länder wie USA lassen dich dann etwas länger warten... (Erfahrung von Nachbarn, die beruflich mehrer Jahre überall unterwegs waren, einmal 3 Tage am Flughafen in Lybien gewartet, bis ein 2. Reisepass ohne Israelischen Stempel da war)

      4. ohne Tourguide oder einheimischen Helfe, bist du in Ländern, wo große Straßen nicht deutlich verbreitet sidn, fast aufgeschmissen, denn die einheimischen fahren einfach! Verichrung oder Unfall, ist denen egal... Tempolimit Bodenblech auf Schotterstraßen ist da nicht die Seltenheit.

      5. Ausrüstung, wie in Frnakreihc ein Alkomat, so brauchst du in vielen Ländern allen möglichen Mist.

      6. Abgesehen davon, eine geile Idee... da ich aber schon selber mal durch Prag gefahren bin... da sind die Italiener harmlos... achso und was für ein Auto? Diesel ist nicht überall zu finden!
      also wenn die straßen durchgehend asphaltiert wären hätt ich an ein cabrio gedacht um ganz entspannt durch die länder zu cruisen.
      aber wenn man zum teil durch matsch fahren muss und durch schotter, muss wohl ein pajero her...

      also gespart hab ich noch nicht viel - das ist nur eine überlegung was ich unbedingt mal machen will, wenn ich fertig studiert habe und einen anständigen job habe.
      wird also noch einige jährchen dauern bis das in angriff genommen werden kann, aber gedanken kann man sich ja schon darüber machen. aber ich schätze mal 100000€ sollten eigentlich reichen, mit zusätzlichen sicherheiten einkalkuliert.

      habe aber auch schon internetseiten entdeckt wo leute mit zb. mit einer ente die welt umrundet haben - die haben die ente aber auf die transsibiriche eisenbahn gepackt und sind eine zeit lang mit dem zug gefahren, höchstwahrscheinlich um die matschigen straßen zu umgehen.
      vielleicht wär das eine alternative, aber andererseits möchte man doch so viel wie möglich lieber selbst fahren.

      was visen betrifft, das braucht man wohl nur in usa und russland. (wenn man oben rum lang fahren will)
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      Na da hast du dir ja was vorgenommen. Find die Idee sehr interessant. Ich glaube aber es ist einfacher zu trampen als mit dem Auto. Und sei es nur um deinen Trip mit dem Auto vorzubereiten. Aber wenn ich mir vorstelle mit einen Pajero, auf Grund extremer Straßenverhältnissen, einen Achsbruch zu haben und das noch irgendwo im tiefsten Asien ohne Sprachkenntnisse, nix für mich :)
      Puh, das ist mal ein ambitioniertes Projekt. Mir wäre wohl schon alleine der Planungsaufwand zu viel. :D

      Natürlich kommt es erstmal stark drauf an, wie viel du von der Welt sehen möchtest (bzw. was der geldbeutel so hergibt). Spontan würde mir eine durchaus mögliche Südroute einfallen, auf der du einiges mehr noch mitbekommen würdest, aber eben mehr Länder hast (und ich kenne mich da bei weitem nicht mit allen Ländern aus, was z.B. China angeht).

      Wenn du über den Balkan, Griechanland und die Türkei fährst, wärst du irgendwann an der grenze zum Iran angekommen. Wirklich kriseln tut es in dem Land momentan nicht, seit die Aufstände 2010 blutig niedergeschlagen wurden. Die Bevölkerung Persiens soll sehr freundlich sein, als Ungläubiger musst du dich dort sicher nicht beschimpfen lassen (solange du nicht irgend so einem bescheuerten Ayatollah über die Füße fährst, der sich mehr auf den Islam einbildet als HWA auf die DTM ;) ). Und es gibt sehr gut ausgebaute Straßen im Iran, schließlich wars bis 1979 ein durchaus westliches Land. Danach könnte es dann etwas kritisch werden, denn Pakistan steht auf dem Spiel. Der Süden Pakistans dürfte jedoch vergleichsweise ruhig sein, da die Taliban sich in den Stammesgebieten nördlich der Provinz Belutschistan aufhalten. Wenn du dich also schön südlich hälst, solltest du nichts zu befürchten haben. Indien dürfte dich dann sicher entschädigen. Da gibt es garantiert viel zu sehen und ich bin mir sicher, dass du dort einige Wochen verbringen würdest. Dann hättest du die Wahl: Entweder du beißt in den sauren Apfel und fährst durch Bangladesch (was eigentlich noch geht, die haben mal ein Straßenbauprojekt gestartet um die Armut zu bekämpfen, sollte also einige asphaltierte Straßen dort geben), und dann die Mega-Unbekannte Myanmar/Birma (Militärdiktatur). Oder du wählst die Sicherheitsroute und schaust, ob du in der indischen Metropole Chennai eine Fähre erwischst, die dich nach Kuala Lumpur oder Singapur bringt. Dann könntest du noch etwas Indonesien mitnehmen und natürlich Australien. Von dort sollte es auch kein Problem sein, auf den amerikanischen Kontinent zu kommen.
      Wenn du mit den einem Cabrio "cruisen" willst würde ich erstmal kleiner Anfangen: Also vielleicht einmal Coast to Coast durch die USA fahren, das ist nicht ganz so teuer, die haben dort auch Straßen und man kann das ganze mit normalen Geldmitteln und in den Semesterferien erledigen.

      Ansonsten ist es denke ich ganz wichtig Erfahrung zu sammeln und kleine Schritte zu machen. Du musst ja dann Campen (das muss erstmal geübt sein, vor allem in der freien Natur), mal selber einen Reifen wechseln können (und auch mehr) wenn du sprachlich gebildet bist ist das auch nie verkehrt.
      Wenn es dir darum geht durch Asien zu fahren (was du ja wohl mehr oder weniger musst) dann versuche doch bei einer Rallye oder Orientierungsfahrt teil zu nehmen. Das ist zwar auch teuer, aber du bist in einem großen Tross und relativ abgesichert wenn doch etwas sein soll.

      Fang aber wie gesagt erstmal klein an, mal vielleicht hoch bis zum nördlichsten Punkt Europas, mal runter nach Gibraltar.
      Einfach mal losmachen mit einem Geländewagen wird sicher nix werden.
      Kurze Frage: Willst du alleine fahren?
      Gerade in Russland auf der angesprochenen M56 ist das quasi schon fast ein 'Todesurteil'. Auf M51 - 58 davor sollte es weniger Probleme geben. Das sind auch noch mehr oder minder bewohnte Landstriche.

      Ich interessiere mich persönlich auch sehr für das Thema schon seit einiger Zeit (auch wenn ich den afrikanischen Kontinent mitnehmen würde) und auch Russland, gerade der Osten ist einer der Teile, den ich mir angeschaut habe.
      Aber alles, was ich gelesen habe, deutet darauf hin, dass in diesen Teilen Sibiriens, wo du quasi froh sein kannst, auf Leute zu treffen, ein Geländewagen nicht alles ist. Alleine kann ich mir das gar nicht vorstellen. Es wird auch oftmals Weltreisenden geraten, mit zwei Autos zu fahren, da man sonst im sommerlichen Permafrost nicht wieder herauskommt. So schnell ist da nämlich keiner, der einen wieder herauszieht...
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      Der Süden Pakistans dürfte jedoch vergleichsweise ruhig sein, da die Taliban sich in den Stammesgebieten nördlich der Provinz Belutschistan aufhalten. Wenn du dich also schön südlich hälst, solltest du nichts zu befürchten haben.


      naja hab mal in wikipedia nachgeschaut unter der Stadt "Karachi" und da hab ich folgendes gefunden:
      "Karatschi gehört gegenwärtig zu den größten Städten der Welt. Infolge dessen sieht sich Karatschi Problemen gegenüber, die für viele sich entwickelnde Metropolen zentral sind: Landflucht,"
      und
      "Die Größe Karatschis brachte auch viele Terroristen dazu, in Karatschi ihre Basis aufzuschlagen und infolgedessen sind Anschläge von militanten, mit al-Qaida verbundenen Gruppen, gegen Ausländer verübt worden. 2003 wurde ein al-Qaida-Mitglied mit Namen Tawfiq bin Attash in Karatschi verhaftet."

      aber wenn ich mir die bilder so ansehe, scheint es dort interessante städte zu geben mit vielen grünen parkanlagen und schönen monumenten, hatte bislang immer eine ganz andere vorstellung von pakistan. z.b. dass dort alles heruntergekommen ist...aber scheinbar ist es nicht so. bloß schade dass es dort so unsicher ist... man will ja schließlich nicht in die hände eines selbstmordattentäters gelangen.
      und wenn ich über karatschi fahren will, dann muss ich ja laut wikipedia trotzdem über belutschistan.


      Indien dürfte dich dann sicher entschädigen. Da gibt es garantiert viel zu sehen und ich bin mir sicher, dass du dort einige Wochen verbringen würdest. Dann hättest du die Wahl: Entweder du beißt in den sauren Apfel und fährst durch Bangladesch (was eigentlich noch geht, die haben mal ein Straßenbauprojekt gestartet um die Armut zu bekämpfen, sollte also einige asphaltierte Straßen dort geben), und dann die Mega-Unbekannte Myanmar/Birma (Militärdiktatur). Oder du wählst die Sicherheitsroute und schaust, ob du in der indischen Metropole Chennai eine Fähre erwischst, die dich nach Kuala Lumpur oder Singapur bringt. Dann könntest du noch etwas Indonesien mitnehmen und natürlich Australien. Von dort sollte es auch kein Problem sein, auf den amerikanischen Kontinent zu kommen.


      indien wäre sicherlich auch interessant. ob das geld dann für malaysia und australien reicht, bin ich mir nicht ganz so sicher.... dazu dürfte ich dann wohl 1 jahr unterwegs sein und von australien nach usa ewig viel zeit auf dem schiff verbringen.



      Wenn du mit den einem Cabrio "cruisen" willst würde ich erstmal kleiner Anfangen: Also vielleicht einmal Coast to Coast durch die USA fahren, das ist nicht ganz so teuer, die haben dort auch Straßen und man kann das ganze mit normalen Geldmitteln und in den Semesterferien erledigen.

      Ansonsten ist es denke ich ganz wichtig Erfahrung zu sammeln und kleine Schritte zu machen. Du musst ja dann Campen (das muss erstmal geübt sein, vor allem in der freien Natur), mal selber einen Reifen wechseln können (und auch mehr) wenn du sprachlich gebildet bist ist das auch nie verkehrt.
      Wenn es dir darum geht durch Asien zu fahren (was du ja wohl mehr oder weniger musst) dann versuche doch bei einer Rallye oder Orientierungsfahrt teil zu nehmen. Das ist zwar auch teuer, aber du bist in einem großen Tross und relativ abgesichert wenn doch etwas sein soll.

      Fang aber wie gesagt erstmal klein an, mal vielleicht hoch bis zum nördlichsten Punkt Europas, mal runter nach Gibraltar.
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      ja also das ist schon fest geplant. meine erste längere reise soll mit dem auto nach nordkapp gehen und evtl. weiter mit dem schiff nach spitzbergen. um zum nordkapp zu gelangen werde ich höchstwahrscheinlich über rostock fahren und dort mich nach finnland verschiffen lassen, damit ich auch mal in die erfahrung einer eintägigen schiffsreise komme...nur das datum steht noch aus.
      gibraltar werde ich auch in erwägung ziehen, da ich auch schon seit ein paar jahren die idee habe dorthin zu reisen.
      beide ziele lassen lich aber wohl mit einem cabrio gut überstehen, denke ich.
      was das campen betrifft, hatte ich eigentlich vor im auto zu schlafen falls keine stadt in sichtweite ist, ansonsten würde mir ne gaststätte auch reichen - es muss kein luxus hotel sein. reifen wechseln ist kein problem.
      rallye und orientierungsfahrt klingen ebenfalls interessant. habe auch vor nem halben jahr, als ich mich mit dem thema beschäftigt habe, im internet eine seite gefunden, wo angeboten wird eine sibirientour in großen gruppen zu machen. vielleicht wär das ne möglichkeit (falls meine weltreiseroute durch russland gehen sollte) dort mit denen mitzufahren und dann wenn ich wieder in dichter besiedelten gebieten bin, wieder selbst weiter zu fahren.


      Kurze Frage: Willst du alleine fahren?

      eigentlich nicht. ich fände es schon cool wenn einer meiner kumpels oder auch mehr mich begleiten würden.
      aber alle meine kumpels die ich kenne, sind sich zu bequem. die würden lieber ihren hintern in einen flieger setzen und per 1st class zu irgendeinem zielort zu fliegen. ich könnte mir nichtmal vorstellen, dass sie mit dem flugzeug einmal die welt umrunden würden. dann kommen so sprüche wie: "selbst wenn ich millionär wäre, schade ums geld..." und der ein oder andere würde noch nicht mal den polarkreis überqueren wollen. dann kommen wiederum so sprüche wie "nääää, zu kalt da oben...."


      Auf M51 - 58 davor sollte es weniger Probleme geben. Das sind auch noch mehr oder minder bewohnte Landstriche.


      naja kriminalität ist da sicher auch ein thema. aber vielleicht hat russland nach 2018 ein besser ausgebautes straßennetz nach der Fussball-WM in russland. obwohl...das östlichste stadion ist jekaterinburg... in magadan und jakutsk wird es keine WM geben...:( also brauch ich mir da keine hoffnungen machen...


      Ich interessiere mich persönlich auch sehr für das Thema schon seit einiger Zeit (auch wenn ich den afrikanischen Kontinent mitnehmen würde) und auch Russland, gerade der Osten ist einer der Teile, den ich mir angeschaut habe.
      Aber alles, was ich gelesen habe, deutet darauf hin, dass in diesen Teilen Sibiriens, wo du quasi froh sein kannst, auf Leute zu treffen, ein Geländewagen nicht alles ist. Alleine kann ich mir das gar nicht vorstellen. Es wird auch oftmals Weltreisenden geraten, mit zwei Autos zu fahren, da man sonst im sommerlichen Permafrost nicht wieder herauskommt. So schnell ist da nämlich keiner, der einen wieder herauszieht...


      auf die idee afrika zu durchqueren kam ich auch schon, das war zur zeit der WM 2010, als ein deutscher aus NRW mit seinem auto dort runter gefahren ist. aber wenn ich mir da so länder wie mauretanien angucke...da isses auch nicht wirklich sicher - und ich denke egal von welcher route man südafrika ansteuern will, man muss immer durch irgendein unsicheres land fahren.

      und mit sommerlichem permafrost meinst du sicherlich schlamm oder? in meinem bekanntenkreis wird sich höchstwahrscheinlich niemand finden, der mit mir diese reise machen würde...deswegen bin ich auf der suche nach einer möglichst sicheren route.


      was ich mir noch überlegt habe, ist wenn ich jakutsk und magadan weglasse, kann ich ja noch immer bis wladiwostok fahren und dann noch japan mitnehmen.
      ne route durch china würde mich extrem reizen, aber das problem ist eben der chinesische führerschein, den man erstmal machen muss. rennfahrer, die ein rennen in china fahren, fahren auch nicht selber durch den verkehr sondern, sie haben einen chauffeur. aber andererseits muss es doch auch möglichkeiten geben einen chinesischen führerschein auf englisch machen zu können, da immer mehr westler in china arbeiten...
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      Den China Führerschein kann man bestimmt auch "kaufen" da gab es auch mal eine Reportage über die Fahrschule in anderen Ländern. Ich glaube auch TopGear hat dazu mal was gemacht. Vielleicht mal erkundigen wie das genau aussieht.

      Aber sei dir sicher: du wirst immer irgendwo eine Gefahr haben. Das ganze soll ja schließlich ein Abenteuer werden. Da ist alles drin von einem Auto das dier verreckt, Taliban oder wilden Tieren die dich fressen wollen. Deswegen sag ich ja: so ein bisschen "Überlebenstraining" ist nie verkehrt.
      Guck dir alle Folgen Man vs. Wild an (Bear Grylls :D), dann klappt dat :biggrinpimp:

      Viel Erfolg bei deinem Vorhaben, ich finde diese Diskussion wirklich interessant.
      Leider habe ich keine Erfahrung, was das angeht, deswegen kann ich hier nicht wirklich helfen :motz:
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      Steam-Account: andyfreak1994 (gerne adden :) )
      Bisschen grinsen ob der Gefahreneinschätzung musste ich da gerade schon, als du befürchtet hast, ins Vidier eines Selbstmordattentäters zu gelangen. Ich glaube, wenn man eine Aufstellung macht, von welchen Möglichkeiten bei so einem Unterfangen die meiste Gefahr ausgeht, würde ich einen potenziellen Selbstmordattentäter mal ganz weit unten auf die Liste setzen.
      Also ich könnte mich nicht erinnern, dass Top Gear was dazu gemacht hat, nur einmal zeigten sie Chinesische Autos und wie man den Führerschein in Vietnam bekommt (war eine Sache von einer halben Stunde).
      Führerschein kaufen sollte sicherlich kein Problem geben. Gibt zum Beispiel so viele Fernsehteams, die da fahren können. Gut, ob die da andere Möglichkeiten haben, ist eine andere Sache ...

      Mit Permafrostboden meinte ich, dass der eventuell im Sommer zu sehr tiefen Schlamm werden kann; das bezieht sich auf die M56. Denn gerade im östlichen Kolyma-Abschnitt muss das Wort "Magistrale" nicht unbedingt heißen, dass es eine befestigte Straße ist. ;) Deswegen meinte ich ja, dass es oftmals Berichte von Leuten gibt, die deswegen sogar mit zwei Autos fahren. Selbst im Wüstensand scheind man sich besser ausgraben zu können als in Teilen dort.

      Das mit Afrika stimmt leider. Aber wie westliche Route über Marokko, Gabun, Namibia ist wohl die sicherste Route. Das Problem dabei ist nur ... Mali, Algerien oder Mauretanien? Kannst du dir aussuchen. Eventuell wäre Algerien wohl am ungefährlichsten. Dennoch muss man (wie in Marokko) meist mit strengen und langen Militärischen Checkpoints rechnen. Aber wie Bleifuss schrieb, man wird ganz sicher nicht Opfer eines Gewaltaktes, eines Anschlages etc. solange man sich an die gegebenen Regeln hält.
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      sidvici wrote:

      Aber wenn ich mir vorstelle mit einen Pajero, auf Grund extremer Straßenverhältnissen, einen Achsbruch zu haben und das noch irgendwo im tiefsten Asien ohne Sprachkenntnisse, nix für mich :)


      Die hier sitzen grade mit Getriebe-Defekt in der Mongolei fest.

      traveller-tracks.de/bl/journeys/show_public/43-tiger2asia
      Lothar Matthäus: Wir dürfen jetzt nur nicht den Sand in den Kopf stecken.
      www.moddorsportskollegen.de
      Nicht unbedingt, bei 3sat lief anfang des Jahres eine Dokumentation, bei der sie quasi im Uhrzeigersinn einmal durch China bis in die Mongolei gefahren sind.
      Da waren sie selbst am Steuer. Die Einreise in Afghanistan wurde ihnen jedoch leider verwehrt...

      Ich kenne jemanden, der derzeit beruflich in Hong Kong ist. Ich frage den mal, auch wenn es eine SWZ ist.
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      möchtest du die komplette strevke ganz am stück fahren? warum fängst du nicht, wie oben schon beschrieben, mal mit "kleinen" touren (einmal usa zB) an; und machst die "weltumrundung" quasi etappenweise?
      ich finde es etwas naiv zu sagen, mit 100.000,- € um die welt fahren zu können. ich denke du stellst dir das etwas zu einfach vor, ich halte so eine weltumrundung am stück mit dem auto einfach für unmöglich.

      aber ich lass mich gern eines besseren belehren. lass es uns bitte wissen falls es klappt ^^ ich wünsch dir trotzdem alles gute und viel erfolg, wenn du anfangen solltest.
      ich bewundere leute mit träumen die den mut haben, sie zu verwirklichen !
      Naja er hier machts schon 23 Jahre :D
      Find ich ne geile Sache :thumbup:
      War grad mit dem Motorrad am Bodensee, und bin da auch 5 Tage nur gefahren, gefahren, gefahren.
      Total genial, war der beste Urlaub den ich je gemacht hab, scheiß auf Strand- oder Club-Urlaub, das ist was für Langweiler!
      Ich wünsch dir auf jedenfall viel Erfolg mit deinem Projekt, aber ehrlich gesagt wär mir das alleine zu heikel.
      Mir ist auf meiner Rückfahrt der Hinterreifen eingegangen (waren doch ein paar mehr Kilometer als geplant), ADAC angerufen, zur nächsten Werkstatt bringen lassen und die haben mir den gewechselt. Freitag Nachmittag um 17 Uhr war das zwar auch schon nicht ganz so leicht, aber ich glaube wenn dir sowas in Hintersibirien passiert, wo das nächste Dorf 500km entfernt ist, wirds richtig spannend.