Blockieren des kurveninneren Rades minimieren beim Anbremsen

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      Blockieren des kurveninneren Rades minimieren beim Anbremsen

      Hallo zusammen!



      Mal eine Dumme Frage: Wie kann ich das blockieren des kurveninneren Rades beim An- bzw. Einbremsen in Kurven vermindern? Hab da im Moment echt Probleme auf der Vorderachse. Ist dann auch nicht selten das die Temperaturen der Bremsscheiben vorne sich um gute 200 Grad unterscheiden. Dementsprechend beginnt der Wagen dann beim nächsten Anbremsen in Richtung der heißeren Bremsscheibe zu ziehen. Was kann ich da noch probieren? Bremsdruck habe ich eigentlich immer auf 95% stehen. Wenn ich die Bremsbalance weiter nach hinten drehe, dann wird das Heck zu unruhig beim Anbremsen.



      Also Tipps jeglicher Art wären echt klasse!
      Es gibt keine dummen Fragen! ;)

      Abhilfe kann ein härterer Stabi schaffen, weil die Radlasten auf einer Achse weniger gross werden. Weiter solltest du über Stossdämpfereinstellung deinem Ziel näher kommen, vor allem die Zugstufe beim entlasteten Rad etwas weicher stellen, damit das Rad der Fahrbahn besser folgt. Wie immer geht man mit dem Setup einen Kompromiss ein, zu einigen Verbesserungen werden auch wieder negative Aspekte zum Tragen kommen. Also fröhlich "schrauben" und das für dich passendste Setup erfahren.

      Greez
      Kommt ja auch erstmal drauf an welcher Wagen das ist jetzt ist. Im ganzen hört sich das aber eher nach einen Fahrfehler an. Also es ist normal das die vorderen Bremsscheiben wärmer sind als die hinteren. Bei jeden Rennwagen für die Rundstrecke ist es wichtig das die Bremskraft an den Vorderrädern stärker ist es als hinten, weil sonst zieht es einen immer die Hinterachse weg.
      Wichtig ist wirklich das du vor der Kurve bremst, erst mit vollen Druck aufs Pedal und diesen denn stetig verringern. Und dann ist es auch noch wichtig das du erst einlenkst wenn du fertig mit den Bremsen bist. Also erst bremsen und dann einlenken. Mit etwas Übung und dem richtigen Gefühl sollten die Räder nicht mehr stehenbleiben.
      Ich fahre da zur Zeit mit dem Seat Cupra GT (GT Club Serie) in Laguna Seca. Das mit dem "richtigen" Bremsen ist schon klar. Da habe ich bisher auch nie wirklich Probleme mit gehabt. Obwohl ich immer in die Kurve rein bremse. Den Fuß ganz von der Bremse habe ich eigentlich immer erst, wenn ich schon am Einlenken bin. Wie gesagt, auf anderen Strecken habe ich da nie so wirklich Probleme mit gehabt. Aber auf diesem amerikanischen Acker... ;) Und der Unterschied der Bremstemperatur bezog sich auch auf vorne links zu vorne rechts und nicht auf vorne zu hinten! Bisher konnte ich das immer eben mit Dämpfern bzw. Querstabi regulieren. Aber hier will mir das einfach nicht gelingen. Darum dachte ich das vielleicht noch jemand einen heißen Tipp hat.



      Das mit 90% Bremsdruck werde ich mal testen, wobei ich fürchte, dass ich dadurch nicht viel gewinnen werde, da ich ja eher anfangen muss zu bremsen. Langsam bin ich mit dem Problem nicht. War im ersten Training gestern schnellster in unserem Team.



      Oder es liegt einfach daran, dass ich diesen Kurs eben hasse. Und von daher mit dem Kopf nicht 100%ig dabei bin. ?(
      es ist auch logisch die bremskraft mehr vorne zu haben weil das der punkt ist wo die masse hinwill, einfach mal in physik aufpassen :batsch:
      wichtig ist halt echt das du den bremsdruck zum einlenken relativ gering hälst,

      und zum bremdruck verändern: ich find das immer komisch, bedingt dadurch das man kein richtigen druckpunkt hat, wenn man den druck im spiel verringert kann man das pedal nur weiter durchdrücken, und wenn ich
      es erhöhe dann kann ich das pedal nur wenigen weit durchtreten aber die effekte sind die geichen also die räder stehen immer noch, wenn man am zenit der bremse ist egal wie der druck eingestellt ist

      auch sind leichte temperaturunterschiede von der bremse an einer achse nicht ungewohnlich, das kommt schon mal vor gerade wenn man wie du in die kurven reinbremst
      Endurance Series separates the men from the boys

      Tommykaira5500 schrieb:

      Kommt ja auch erstmal drauf an welcher Wagen das ist jetzt ist. Im ganzen hört sich das aber eher nach einen Fahrfehler an. Also es ist normal das die vorderen Bremsscheiben wärmer sind als die hinteren. Bei jeden Rennwagen für die Rundstrecke ist es wichtig das die Bremskraft an den Vorderrädern stärker ist es als hinten, weil sonst zieht es einen immer die Hinterachse weg.
      Wichtig ist wirklich das du vor der Kurve bremst, erst mit vollen Druck aufs Pedal und diesen denn stetig verringern. Und dann ist es auch noch wichtig das du erst einlenkst wenn du fertig mit den Bremsen bist. Also erst bremsen und dann einlenken. Mit etwas Übung und dem richtigen Gefühl sollten die Räder nicht mehr stehenbleiben.
      Also das halt ich mal für ein Gerücht, dass man erst einlenken soll, wenn man fertig gebremst hat. Das funktioniert natürlich, aber schnell ist was anderes... da ist der Rest des Feldes ganz schnell an dir vorbei. Den Großteil des Bremsweges sollte man logischerweise auf die Gerade legen, weil man da am stärksten auf das Bremspedal treten kann, aber ich brems eigentlich immer fast bis zum Scheitelpunkt von einer Kurve (Paradebeispiel: erste Kurve in Brno). Damit kann man auch schön Untersteuern beim Kurveneingang kompensieren, wobei natürlich da die Bremsleistung drastisch minimiert wird. Grundsätzlich kann man eigentlich sagen, je gerader das Lenkrad steht, desto mehr kann man bremsen und je mehr eingelenkt wurde, desto weniger darf man bremsen. Auf die Weise muss man eben die 100% Grip von den Reifen auf Bremsen und Querbeschleunigung aufteilen (beim Beschleunigen gilt ja das gleiche).

      @ Nightline
      Wenn gefühlvolleres Bremsen und die anderen Setuptipps mit Querstabi etc. nicht weiterhelfen, stell die Bremsbalance trotzdem mal 1-2% weiter nach hinten und erhöhe dafür die Sperrwirkung im Differential (+ evtl. Heckflügel erhöhen oder hintere Federn etwas weicher machen für mehr Grip an der Hinterachse).
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