Projekt Nürburgring 2009

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      Original von "diesem Text den me11ow gepostet hat
      Fachleute schätzen, dass zu einem kostendeckenden Betrieb in Zukunft Tageseinnahmen von rd. 5.000 Euro notwendig sind. Wenn man nun alleine die Einnahmeverluste der letzten Monate kumuliert... - Als normaler Steuerzahler darf man nicht darüber nachdenken. - Kamelreiten auf den Nürburgring-Parkplätzen wäre billiger gewesen.


      Einfach nur noch zum schieflachen, das Problem, der normale Steuerzahler ließt diesen Text nicht, weil er nicht weiß das es Ihn gibt.
      VLN Fahrzeugliste 2011 Lauf 1-8 ist Online!!!!
      Es freut mich nahezu, dass sie ihr Geld mit diesem Projekt in Sand gesetzt haben.
      Aber der RING ansich sollte nicht drunter leiden...


      Ihr Geld = unser Geld, zumindest das der Bürger aus RLP

      Danke das es dich freut das Steuergelder verschwendet werden. Motorsport alleine finanziert eine Strecke nicht, es mussten also weitere Einnahmequellen her, aber die gewählten sind teilweise etwas fraglich (Disse, Casino, Halle).

      NAja, jetzt isses eh zu spät, jetzt müssen wir da durch und das beste hoffen sonst ist bald der ganze Ring im Eimer.
      Also ich denk schon das Motorsport + Tourifahrten + Streckenmiete fuer Erlkoenigtests / Motorvision / ... / etc. die Nordschleife ganz gut finanzieren koennen.

      Aber wenn man erstmal eine Ordentliche Einnahmequelle hat, dann will man natuerlich noch MEHR Geld und dafuer muss man erstmal was investieren. Da man aber SCHNELL mehr Geld will denkt man erstmal nicht drueber nach welche Risiken das birgt, da man eher fuerchtet das Geld auf "normale" weise zu verlieren, als es jetzt einfach mal so zum Fenster rauszuwerfen.

      Es werden doch Studien gefuehrt was der durchschnittliche Konsument am liebsten macht. Das scheint wohl Achterbahnfahren, mit ner Plastikkarte bezahlen und Schaufenster gucken zu sein.

      Da man aber "Schnell - Schnell" machen musste wegen der Formel 1 und der Gefahr sein Gesicht komplett zu verlieren musste man jetzt ja nachbessern. haetten die das direkt mal vernuenftig gemacht dann waers ja in Ordnung, aber so gehts nicht.
      Oja, bei sowas steckt mehr dahinter...

      Ich verachte diese ganze Entwicklung am Ring auch zutiefst...
      Achterbahn...Ring Boulevard....Ring Werk...
      Wer will das dahin haben????
      Das macht die ganze Atmosphäre kaputt...
      Die neue Tribüne und Das Lindner Hotel kann man ja noch verkraften
      und man sagt sich okay halb so wild...
      aber der rest ...NEEEE müssen wir alles nich haben...

      Bin morgen(mittlerweile heute) am Ring...will ma schauen ob die Achterbahn endlich rollt !!!! :P

      ?(oder is sie schon längst

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „rokurace“ ()

      denen is doch der druckkessel geplatz, ich denke mal das ist ein irreperabler schaden und da man sowas bestimmt nich irgendwo im regal stehen hat und die ganze schwachsinnsbahn ja aus USA kommt muss der da erst gebaut werden und dann hier rüber geschifft... mich würds wundern, wenn die kiste bis nächstes jahr irgendwann in den störungsfreien dauerbetrieb gehen kann..... aber es ist ja keine Formel1, vielleicht machen die diesmal ja dann irgendwas vernünftig..
      Momentan läuft auf der Nürburgringhomepage eine Umfrage. Die erste Frage ("Was fällt Ihnen zum Nürburgring aktuell als erstes ein?") bietet eine recht schöne Möglichkeit sich zum Nürburgring-Disneyland zu äußern - aber wenn dann bitte mit Niveau. (Wobei ich dort eher ein paar Worte über die Zäune losgeworden bin).
      Eben!
      Schon Ende der 80er Bedenken gegen Freizeitpark am Nürburgring

      17.11.2009 13:01 Uhr - MAINZ


      Von Markus Lachmann

      Schon in der sozialliberalen Regierung der Jahre 1988 bis 1991 gab es Ansätze für einen Freizeitpark am Nürburgring, die aber nie verwirklicht wurden. Dies berichtete der frühere Staatssekretär Franz Peter Basten (CDU), der damals unter Wirtschaftsminister Rainer Brüderle (FDP) arbeitete, am Dienstag in der ersten „regulären“ Sitzung des Untersuchungsausschusses. Schon damals habe die Frage im Raum gestanden, „können wir mehr machen als Autofahren“; zumal die Finanzlage der Nürburgring GmbH nicht rosig gewesen sei.

      Oscar-Preisträger Rolf Zehetbauer, der viel mit BMW zusammengearbeitet habe und auch das „Boot“ aus dem gleichnamigen Film ausgestattet habe, habe dann „ein schönes Konzept entwickelt“. Anregungen hatten sich Mitglieder der Landesregierung bei einem ähnlichen Projekt an einer Rennstrecke in Japan sowie im Disney-Freizeitpark in Orlando/USA geholt.

      McKinsey prüfte Machbarkeit

      Die Unternehmensberatung McKinsey habe die Machbarkeit eines „Freizeitparks rund um den Motor (‚Bewegung und Motor‘) überprüft. Es hätte sich laut McKinsey um ein Investitionsvolumen von mehr als 500 Millionen Mark gehandelt, 100 Millionen davon hätten über Sponsoren reingeholt werden müssen.

      „Als es aber darum ging, verbindliche Zusagen zu machen, kamen die Gelder aber nicht. Und da war für uns die Sache tot.“ Die Idee sei zu den Akten gelegt worden, zumal Minister Brüderle von vornherein die Devise ausgegeben habe: Keine Landesmittel für das Projekt. Die Einstellung der Kommunen zu einem Freizeitpark sei grundsätzlich positiv gewesen, so der heute 65-Jährige Basten, der damals Aufsichtsratschef der Nürburgring GmbH war. Allerdings habe es „erhebliche ökologische Bedenken“ gegen das Vorhaben gegeben.

      allgemeine-zeitung.de/nachrich…einland-pfalz/7883373.htm
      Lindner-Gruppe soll Nürburgring übernehmen

      Das Land Rheinland-Pfalz gibt den angeschlagenen Nürburgring an die private Lindner-Gruppe ab. Sie soll künftig den Freizeitkomplex federführend übernehmen. Die Lindner-Gruppe betreibt an der Rennstrecke in der Eifel bereits ein großes Hotel.

      Wie Staatskanzlei und Wirtschaftsministerium am Dienstag mitteilten, soll eine Betriebsgesellschaft unter Führung der Lindner-Gruppe den Nürburgring managen. Die Nürburgring GmbH wird sich aus dem operativen Geschäft zurückziehen und zusammen mit der MSR GmbH nur noch als reine Besitzgesellschaft vor allem für Grundstücke und Immobilien fungieren. Die Finanzierung soll die Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB) übernehmen.

      Einheitliche Führung angestrebt
      Ziel sei, die operativen Geschäftsbetriebe unter einheitlicher, wirtschaftlicher Koordination zusammenzuführen, Besitz und Betrieb aber klar zu trennen. An der neuen Betriebsgesellschaft werden die Lindner-Gruppe und die Firma Mediinvest als Gründungsgesellschafter zu gleichen Teilen beteiligt sein. Die Gesamtverantwortung für die Betriebsgesellschaft übernimmt Jörg Lindner. Ministerpräsident Kurt Beck (SPD) und Wirtschaftsminister Hendrik Hering (SPD) zeigten sich der Mitteilung zufolge sehr erfreut, dass sich mit der Lindner Gruppe ein anerkanntes mittelständisches Unternehmen am Nürburgring engagieren werde.

      Zur Neuordnung sollen zwischen der Betriebs- und den Besitzgesellschaften Pachtverträge abgeschlossen werden. Die Finanzierung wird die ISB zu marktüblichen Konditionen übernehmen. Steuergelder würden dabei nicht eingesetzt, hieß es. Die Wirtschaftsprüfer von Ernst & Young erwarten nach eingehender Prüfung, dass bis 2020 Zinsen und Abschreibungen der Besitzgesellschaften erwirtschaftet werden können.

      Walter Kafitz abberufen
      Der langjährige Nürburgring-Geschäftsführer Walter Kafitz ist nach Angaben des Aufsichtsratsvorsitzenden des Unternehmens, Ernst Schwanhold, abberufen worden. Sein Nachfolger werde Hans-Joachim Koch, bei der Nürburgring GmbH bisher unter anderem für die Finanzen zuständig. Koch sei ein Mann mit "Sanierungs- und Aufbauerfahrung", sagte Schwanhold.

      Untersuchungsausschuss zur Erlebniswelt Nürburgring
      Die Finanzierung der Erlebniswelt "Nürburgring 2009" wird derzeit in einem Untersuchungsausschuss durchleuchtet. Mit der Erlebniswelt soll die abgelegene Eifelregion durch den Tourismus und die damit verbundenen Arbeitsplätze belebt und die legendäre Rennstrecke für die Zukunft erhalten werden. Weil private Investoren ausblieben, versuchte der damalige Finanzminister Ingolf Deubel (SPD), mit Hilfe eines umstrittenen Finanzkonstrukts doch noch private Gelder zu akquirieren. Der Finanzdeal platzte und Deubel trat zurück.