AMG 300 SEL "Rote Sau"

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      hmm, in SportAuto Ausgabe 1/2010 steht zur Reifenbreite folgendes: "4.50/13.00-15 vorn und 5.50/13.60-15 hinten auf 10,0- und 12,0-Zoll-Felgen"
      Ich kann damit leider nix anfangen, mir sagen nur die "gewohnten" Breiten wie 205,225,... was.
      Vielleicht hilfts dir ja trotzdem.
      Das muesste so um die 255 vorne und 305 hinten gewesen sein wenn ich die Zoll in mm umrechne - könnte passen. Wünsche euch weiterhin viel Erfolg bei den Basteleien und hoffe das dieser Wagen es bis in GTL schafft
      MFG
      Thorsten

      Mercedes 300 SEL 6.8
      AMG

      Engine AMG-Mercedes, 90°V8



      Wheels f/r 10 x 15 / 12 x 15 Tyres Dunlop
      Soll heißen

      Vorne 33,0cm Breite, Querschnitt 11,43cm oder 330/35
      Hinten 34,5cm Breite, QS 13,97cm oder 345/40


      Wobei es etwas zu breit erscheint, weil heutzutage montiert man auf 10 Zoll breite Felgen höchstens 285er und auf 12 Zoll höchstens 325er, aber das war wohl damals mit deren Reifenmaterial und für Rennwagen etwas anders.

      EDIT:
      flickr.com/photos/kahmed79/1717520758/in/photostream/


      Auf diesen Bildern trägt die AMG-Replika vorne 4.30/11.60-15, sprich ~295mm was schon eher zu den 10 Zoll breiten Felgen passt. Für hinten erkennt man es auf den Bildern leider nicht, aber bei 12 Zoll Felgen müsste für dann die Rechnung 11.6 Zoll + 2 Zoll = 13.6 Zoll gelten.
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      Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von „Mental Gear“ ()

      Ich habe einen interessanten Link über einen "Monster Mercedes" gefunden. Auf der Seite findet man gleich noch einen Link zu Biographie von Erich Waxenberger, der an den Erfolgen von AMG damals nicht ganz unbeteiligt war und den 6,3 überhaupt erst in den W 109 brachte. Sehr unterhaltsam.

      m-100.cc/6point3/magazines/cla…999/monster_mercedes.html
      Viele Grüße Don
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      Oh lord won't you buy me a Mercedes Benz.
      My friends all drive porsches, I must make amends.
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      So oh lord won't you buy me a Mercedes Benz.
      Ich freue mich auch schon auf diesen Monster-Mercedes. Der 300 SL aus GT Legends, ist ja nicht gerade die Wucht, hätte mir da lieber die Flügeltürer-Version gewünscht.

      Aber auf der rutschigen Seite gibt es ja schon mehrere Umbauten des 300SL, so wie damals halt die Fahrzeuge ausgesehen haben. (Hans Kleissl, Stirling Moss) Und die sehen ja auch richtig geil aus.

      Aber die "Rote Sau" wird bestimmt, nen Kracher.
      Hast recht DonPanoz, der Artikel über den Herrn Waxenberger ist sehr aufschlußreich und unterhaltsam. Scheint ja ein richtiger Schlawiner gewesen zu sein, der die faden Herrn der Mercedes-Führungsriege gern ausgetrickst hat :D - Enrico, ich lach mich kaputt.

      Hier ein paar Bilder von einem restaurierten M100 Motor(hier in der Ausführung für den 600er W100):
      vechtamotors.com/motoreninstan…uer-mercedes-600-w100.htm

      Hier noch das Motor-Klassik Interview mit Wax'l:
      motor-klassik.de/oldtimer/eric…iliger-vater-1105123.html
      40 Jahre 300SEL 6.3



      Gelbe Sau :D :
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      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von „Mental Gear“ ()

      Ja, ich habe das Interview mit "Waxl" auch gelesen. Der war ja einige jahre später auch für die Rallyeerfolge der 280 E und des 450 SLC 5.0 verantwortlich.



      Aber wo ist das gelbe Hannen-Alt Auto eigentlich gefahren?
      Viele Grüße Don
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      Laut der Beschreibung war der gelbe AMG 6.8 beim Saisonfinale 1971 auf dem Hockenheimring unterwegs.

      Link

      Racingsportcars.com hat das Fahrzeug auch gelistet, aber leider keine Original-Bilder:
      RSC-Link

      Infos zum Rennen

      AvD/MHSTC-Saison-Finale '71 (Rennen G), Hockenheim, 28.11.1971

      Started:
      17 (LG1 - 2, LG2 - 4, LG3 - 11)
      Classified: 12 (LG1 - 2, LG2 - 3,
      LG3 - 7)

      Circuit length: 2,630 km Race distance: 52,600 km

      1.
      Siegfried Rieger (D), McLaren M8C Chevrolet, Team Siegfried Rieger,
      1. Klasse LG1
      2. Ernst Kraus (D), Porsche 908/02, Team Ernst
      Kraus, 2. Klasse LG1
      3. Kurt Hild (D), Porsche 910 Spider, Team
      Kurt Hild , 1. Klasse LG2
      4. Ruedi Jauslin (CH), Chevron -
      BMW, Team Ruedi Jauslin, 1. Klasse LG3
      5. Gerhard Schüler (D),
      Opel Commodore GS, Steinmetz Automobiltechnik, 2. Klasse LG3
      6.
      Arthur Blank (CH) , Chevron B19 Opel, Steinmetz Automobiltechnik, 2.
      Klasse LG2
      7. Peter Wiechert (D), Abarth 2000, Rallye- und
      Racing-Gemeinschaft Karlsruhe, 3. Klasse LG2
      8. Siegmund
      Ogrodowczyk (D), Ford Capri RS, Ford Gerstmann, 3. Klasse LG3
      9.
      Rolf Götz (D), Porsche 911 S, Audi NSU Götz, 4. Klasse LG3
      10.
      Walter Bauer (D), Porsche 914/6, Autohaus Max Moritz, 5. Klasse LG3

      11. Hans-Dieter Weigel (D), Porsche 911 S, Porsche Kremer
      Racing Team, 6. Klasse LG3
      12. Hans Heyer, Mercedes-Benz 6,8
      AMG, AMG, 7. Klasse LG3

      Did not finish:
      - Harald
      Borse (D)
      - Etschi Held (D)
      - Georg Moritz (D)
      -
      Peter Hoffmann (D)
      - Jörg Obermoser (D)

      Das Rennen
      zählte zu keiner Meisterschaft und scheint angesichts des sehr
      gemischten Starterfelds eher eine Saison-Abschlussgaudi gewesen zu sein.
      Zumal im engen zeitlichen Rahmen auch das berühmte akademische
      Fahrtraining stattfand.
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      A Haa, da isser ja, guter Fund und schöne Aufnahme :daumen:.
      Was auffällt ist daß die inneren B-Säulen noch in rot lackiert sind. Könnte es eventuell sein, daß dies derselbe Wagen wie der Rote war?


      BTW gestern hab ich noch eines der ganz wenigen überlebenden Original Fahrzeuge von damals gefunden. Klaus Behrmann hat den Wagen 1972 nach seiner Rennfaherlaufbahn abgestellt, aber Gott sei Dank nie verkauft:
      Classic Driver Artikel

      racingsportscars.com/driver/archive/Klaus-Behrmann-D.html

      Bildergalerie Norisring
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      Bullig steht er auf seinen riesigen Walzen. Vorn fehlt die Stoßstange. Dafür gibt's vier tellergroße Zusatzscheinwerfer, die damals Licht in die dunklen Ardennenwälder brachten. Exakt so, wie er jetzt aussieht, schoß er vor 35 Jahren durch die legendäre Eau-Rouge-Kurve. Trotzdem ist er nur eine Replik. Das Original ist verschollen. Es wurde 1972 an Matra nach Frankreich verkauft und diente dort als Testwagen für Flugzeugreifen. Matra brauchte ein Gefährt, das nach 900 Metern 200 km/h erreichte. So wurde der 6.3 zum 5,60-Meter-Sechstürer umgebaut. Hinter den Vordersitzen gab es eine Vorrichtung, die Reifen bei Tempo 200 mit 800 Kilo Druck auf die Landebahn preßte, um Reibwerte zu ermitteln. Was für ein lausiges Ende einer Legende. Für die Wiederauferstehung kaufte AMG einen W 109 6.3 in Berlin und verwandelte ihn zur "Roten Sau".
      Das finde ich persönlich besonders tragisch !
      Ist schon ein seltsamer Weg, den der Rennwagen eingeschlagen hat und wie seine Karriere zuEnde ging.
      Für mich ist es aber relativ egal, ob ein Auto ein Replika ist oder das Original. Solange es eben sehr nach original aussieht, erfüllt es seine Zwecke als besonderer Rennwagen (wobei ich diesen Neuwagen-Look bei Replikas überhaupt nicht mag).

      Und das der Mercedes als Testwagen für Flugzeugreifen benutzt wurde.....na meine Gott, letztendlich ist es nur ein Auto. Ist ja nicht, als ob jemand nen Menschen vergewaltigt hat.

      Philipp schrieb:

      Ich freue mich auch schon auf diesen Monster-Mercedes. Der 300 SL aus GT Legends, ist ja nicht gerade die Wucht, hätte mir da lieber die Flügeltürer-Version gewünscht.

      Aber auf der rutschigen Seite gibt es ja schon mehrere Umbauten des 300SL, so wie damals halt die Fahrzeuge ausgesehen haben. (Hans Kleissl, Stirling Moss) Und die sehen ja auch richtig geil aus.

      Aber die "Rote Sau" wird bestimmt, nen Kracher.
      Man muss dem 300 SL aus GTL zugute halten, dass sein reales Vorbild (300 SLS) aus dem Jahr 1957 stammt und nicht soviel Leistung hat wie ein GT aus den Sechzigern. Vom 300 SLS gab es übrigens nur zwei echte Autos, die im Werk gebaut wurden. Heutige Teilnehmer an historischen Rennen sind durchweg Replikas bzw. Umbauten von Straßen-Roadstern.
      Viele Grüße Don
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      Big Ron schrieb:

      Ist schon ein seltsamer Weg, den der Rennwagen eingeschlagen hat und wie seine Karriere zuEnde ging.
      Für mich ist es aber relativ egal, ob ein Auto ein Replika ist oder das Original. Solange es eben sehr nach original aussieht, erfüllt es seine Zwecke als besonderer Rennwagen (wobei ich diesen Neuwagen-Look bei Replikas überhaupt nicht mag).

      Und das der Mercedes als Testwagen für Flugzeugreifen benutzt wurde.....na meine Gott, letztendlich ist es nur ein Auto. Ist ja nicht, als ob jemand nen Menschen vergewaltigt hat.

      1972 war das Auto wegen der Hubraumbeschränkung auf 5,0 Liter in der großen Klasse nicht mehr einsetzbar. Alle anderen Pläne von Hans-Werner Aufrecht hatten sich ebenfalls zerschlagen. Ein Einsatz in der amerikanschen Stock Car Serie war zunächst angedacht und verworfen worden. Der Motor wurde schließlich in einen Mc Laren M8 E eingebaut für die Interserie, aber auch dort verhinderte die Reglementsänderung den Einsatz. So gehts im Leben. AMG wird ganz froh über den Käufer gewesen sein. Schade, dass der Wagen in der Schrottpresse landete, aber ein Rückbau wäre auch sehr aufwändig gewesen (abgesehen von der fälligen Runderneuerung). Da ist ein Neuaufbau einer Replika durchaus ein guter Weg, den Fans das Auto wieder nahe zu bringen. Dafür ist der Behrmann - Mercedes ein Original, das noch heute existiert.
      Viele Grüße Don
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      Er kommt in Fahrt

      Die Sache kommt langsam in Fahrt. Wir haben eine erste GMT zum Testen im Spiel, es ist nur die Karosse inkl. Unterboden und leerem Innenraum. Immerhin sind schon richtige Räder dran. Allerdings gibt es noch einiges zu tun.











      Ich würde die Bilder ja als Thumbnail verlinken, wenn mir einer sagt wie das geht.
      Viele Grüße Don
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