Setup Valencia

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      tach auch, erstes posting von mir hier. zum richtigen (also schnellstmöglichen) fahrstil hab ich als absoluter anfänger mal nen paar fragen: hab mir einen ghost hier aus dem contest geladen und versuche seither, diesem zu folgen, was aber nicht gelingt. 1:43, mehr war bisher nicht drin. fahre allerdings auch mit unverändertem setup, lediglich der sprit ist auf einen liter reduziert. hab mal versucht, das getriebe kürzer einzustellen, damit ich schneller aus den vielen 2.Gang Kurven rauskomme, hat aber bisher noch nicht zu einer neuen persönlichen bestzeit geführt. mir scheinen grundsätzliche fehler zu unterlaufen, daher mal eine fragen:

      1. Wann schaltet man beim eingang in die kurve runter?

      ich mach das bisher so: kurz vor der kurve bremsen, dann pünktlich (auf der ideallinie) einlenken und in die kurve reinrollen. am scheitelpunkt den eingeblendeten gang einlegen und rausbeschleunigen. nicht zu hart aufs gas, damit der z4 nicht ausbricht, immer schön gediegen. sollte man erst am scheitelpunkt runterschalten und im hohen gang um die kurve rollen, oder sofort beim bremsen in den kleinen (meistens zweiten) gang schalten?


      2. wann sollte man hochschalten?

      der z4 hat bei 7000 u/min die meiste kraft, der rote bereich ist aber wesentlich später. jeden gang ausfahren oder immer bei 7000 hochschalten?

      3. die linie des ghostes hat vor den kurven immer orangene farbe, dann grau, danach wieder grün. ist das optimal so? also erst sachte bremsen, dann rollen und dann pünktlich wieder aufs gas?

      4. wieviel sekuden bringt ein optimales setup? oder anders gefragt: wie schnell sind die cracks auf valencia mit dem z4 im standarsetup?

      5. schaltet ihr beim rausbeschleunigen schneller hoch, um untersteuern zu vermeiden? oder erst dann voll aufs gas, wenn der wagen wieder gerade steht? und vorher einfach nur sachte beschleunigen? die meiste zeit scheine ich beim rausbeschleunigen zu verlieren.


      danke für antworten, gruß
      Original von Hondafahrer
      3. die linie des ghostes hat vor den kurven immer orangene farbe, dann grau, danach wieder grün. ist das optimal so? also erst sachte bremsen, dann rollen und dann pünktlich wieder aufs gas?


      Das ist genau das, was mich auch erst verwirrte.

      Ich dachte auch, dass die "anderen", also der Ghost immer schön sanft bremst, weil die Farbe orange ist, und nicht rot, wie bei mir selbst.

      Deshalb dachte ich auch an eine zu harte Fahrweise.

      Allerdings ist es wohl so, dass das, was uns beim Ghost orange erscheint, in Wirklichkeit auch die volle Bremswirkung ist. (also auch rot sein müsste)

      Das Orange scheint also demnach nur zur optischen Unterscheidung da zu sein.


      Fazit:
      Was wir als orange Bremszone von z.B. Eppmaster sehen, ... sieht er bei sich selbst in rot, weil es ja seine eigene Rennlinie ist.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Imperator“ ()

      1. Normalerweise schaltet man relativ gleichmäßig runter sobald man bremst. Manche Fahrer schalten schon runter, bevor sie bremsen bzw. schalten so schnell runter, dass die Drehzahl bis in den Begrenzer reinschießt. Dadurch sind die zwar schneller (meistens), aber im Rennen verreckt denen häufig der Motor... ist also alles andere als optimal

      Im normalen Straßen-PKW überspringt man beim runterschalten gerne mal ein paar Gänge, aber bei einem (heckgetriebenen) Rennwagen schaltet man jeden einzelnen Gang runter um das Heck zu stabilisieren. Einkuppeln bei laufendem Motor bedeutet ja, dass sich die Räder drehen MÜSSEN. Sollte das Heck außerdem trotzdem ausbrechen, kann man den Wagen mit etwas Gas wieder einfangen. Leerlauf bringt einem da also garnichts.

      2. Man schaltet sobald das "shift light" (Schalt-LED) aufleuchtet bzw. die Gangzahl vom HUD rot wird. Das variiert je nach Drehzahleinstellung des Setups.

      Bei 7000 U/min ist zwar die maximale Leistung erreicht, aber wenn man da schon schaltet, kommte man in einen Drehzahlbereich, wo man erstmal deutlich weniger Leistung hat. Deshalb dreht man erstmal über diese 7000 U/min hinaus.

      3. Ja, so sollte es sein. Je klarer "strukturiert" die Farben der Ghostlinie sind, desto weniger musste korrigiert werden. Korrekturen bringen das Auto aus der Balance und machen einen langsamer.

      4. In GTR2 waren es ca 1- 1,5 sek, aber ich glaube in GTR Evo sind es mehr (evtl. 2-3sek). Wie schnell man mit Standardsetup ist, müsst ich erstmal ausprobieren... Ich tippe mal auf 1,39.0 min.

      5. Ich persönlich nicht. Das Ausbrechen des Autos muss man eher über den Gasfus kontrollieren. Aus manchen (schnellen) Kurven kommt man ja sogar schneller raus, wenn man einmal richtig arg auf Gas steigt und dann quasi in leichtem Drift aus der Kurve rausbeschleunigt. Die engen Kurven fahre ich prinzipiell im 2. Gang und nutze möglichst die ganze Fahrbahnbreite aus, um möglichts früh rausbeschleunigen zu können.

      Da der Z4 ja ein Frontmotor-Fahrzeug ist, hat man generell mit Untersteuern zu kämpfen, besonders am Kurvenausgang. Da hilft eigentlich nur ein vernünftiges Setup (Vorderachse weicher -> mehr Grip; extremere Vorspur an der Vorderachse für die engen Kurven/Einlenkverhalten).
      => ANLEITUNG ZUM BAU VON 3D-MODELLEN <=

      Hippopotomonstrosesquippedaliophobie - Angst vor langen Wörtern

      Setup Valencia

      Original von Simulationsfanatiker
      1. Normalerweise schaltet man relativ gleichmäßig runter sobald man bremst. Manche Fahrer schalten schon runter, bevor sie bremsen bzw. schalten so schnell runter, dass die Drehzahl bis in den Begrenzer reinschießt. Dadurch sind die zwar schneller (meistens), aber im Rennen verreckt denen häufig der Motor... ist also alles andere als optimal

      Im normalen Straßen-PKW überspringt man beim runterschalten gerne mal ein paar Gänge, aber bei einem (heckgetriebenen) Rennwagen schaltet man jeden einzelnen Gang runter um das Heck zu stabilisieren. Einkuppeln bei laufendem Motor bedeutet ja, dass sich die Räder drehen MÜSSEN. Sollte das Heck außerdem trotzdem ausbrechen, kann man den Wagen mit etwas Gas wieder einfangen. Leerlauf bringt einem da also garnichts.

      2. Man schaltet sobald das "shift light" (Schalt-LED) aufleuchtet bzw. die Gangzahl vom HUD rot wird. Das variiert je nach Drehzahleinstellung des Setups.

      Bei 7000 U/min ist zwar die maximale Leistung erreicht, aber wenn man da schon schaltet, kommte man in einen Drehzahlbereich, wo man erstmal deutlich weniger Leistung hat. Deshalb dreht man erstmal über diese 7000 U/min hinaus.

      3. Ja, so sollte es sein. Je klarer "strukturiert" die Farben der Ghostlinie sind, desto weniger musste korrigiert werden. Korrekturen bringen das Auto aus der Balance und machen einen langsamer.

      4. In GTR2 waren es ca 1- 1,5 sek, aber ich glaube in GTR Evo sind es mehr (evtl. 2-3sek). Wie schnell man mit Standardsetup ist, müsst ich erstmal ausprobieren... Ich tippe mal auf 1,39.0 min.

      5. Ich persönlich nicht. Das Ausbrechen des Autos muss man eher über den Gasfus kontrollieren. Aus manchen (schnellen) Kurven kommt man ja sogar schneller raus, wenn man einmal richtig arg auf Gas steigt und dann quasi in leichtem Drift aus der Kurve rausbeschleunigt. Die engen Kurven fahre ich prinzipiell im 2. Gang und nutze möglichst die ganze Fahrbahnbreite aus, um möglichts früh rausbeschleunigen zu können.

      Da der Z4 ja ein Frontmotor-Fahrzeug ist, hat man generell mit Untersteuern zu kämpfen, besonders am Kurvenausgang. Da hilft eigentlich nur ein vernünftiges Setup (Vorderachse weicher -> mehr Grip; extremere Vorspur an der Vorderachse für die engen Kurven/Einlenkverhalten).

      Edit: Hoppla, wo ist denn der Post von Hondafahrer hin? ?( :P


      wo mein post geblieben ist, frag ich mich auch gerade... trotzdem danke für die antworten