Bergrennen Stilfser Joch

  • Bergrennen Stilfser Joch
    PassoDelloStelvio (Stilfser Joch)
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    Vor ziemlich genau 4 Jahren (17.9.2009) hat ein Herr "Pirx" auf www.ractorcentral.com eine Beta-Version dieser
    Strecke für rFactor veröffentlicht und etliche Verbesserungen in Aussicht gestellt.
    Leider habe ich nie Entsprechendes gesehen (Google) und Hr. "Pirx" ist derzeit (Aug.2013) auch nicht mehr erreichbar.
    Die Links führen z.T. ins "Nichts". 4 Jahre sind halt eine lange Zeit..

    So habe ich mich - ohne den Autor zu fragen - an die Verbesserung der rFactor-Strecke UND die Konvertierung
    auf GTL und gtr2 gemacht (UPPassoDelloStelvio). LkwFan bei München, Aug./Sept. 2013

    Nichtsdestotrotz herzlichen Dank an Hrn. "Pirx" für seine Beta-rF-Version... D A N K E !!!

    Fuer gtr2 und GTL
    .................

    Geändert wurden:
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    Farbe der Gras-Umgebung in den 3 Sektoren: Grün / Schmutzig-Grün / Hoher Weiss-Anteil
    Die Bäume, die in rFactor z.T. kaum/nicht zu sehen sind, wurden auf DoubleSided gesetzt und
    sind jetzt alle sichtbar - z.T. fast IN der Strecke.
    Sie wurden alle in der ASCii-TRK-Datei markiert und mit VisGroups(32) aus dem Spiegel entfernt.
    Die Bäume/PFlanzen nahe der Passhöhe haben einen "Schnee"-Überzug bekommen.
    Die Geländer, die in rFactor an engen Kehren nicht gleich zu sehen sind, wurden auch auf DoubleSided
    gesetzt und sind jetzt sofort sichtbar, auch wenn man sich von unten her naehert.
    Die SkyBoxI wurde so angepasst, dass auf der GANZEN Strecke der übliche, "normale" Hintergrund
    gezeigt wird. In der rF-Beta-Version "verschmiert" der Hintergrund ab einer gewissen Höhe.
    (Das ist immer in allen rF-Tracks der Fall, wenn die SkyBoxI nicht ganz handwerklich "sauber"
    aufgebaut wurde..)
    Die Regenreflexionsflächen wurden - wie üblich - für gtr2 gesetzt (ähnlich bin ich mit der rF-Version
    verfahren...). Fuer GTL habe ich die rF-Version benutzt. Dafuer mussten auch diverse Reifen ueber-
    arbeitet werden.
    Diese Regenreflexionsflächen habe ich mit VisGroups(32) nicht aus dem Spiegel gebracht...
    Als "Himmel" kam nur die Bewoelkte Himmelskuppel in Betracht. Fuer GTL musste ich quasi eine neue "Skies_
    Central.GTL" erzeugen, die ich mit "Skies_Wet.GTL" benannt habe. Damit geht man SICHER, dass der
    bewoelkte Himmel wirklich auch genutzt wird von GTL. Dasselbe Verfahren habe ich fuer gtr2 angewendet.
    In der P..GDB-Datei wurde RoadDryGrip = 0.80 gesetzt.
    Die Sektoren-Grenzen (xsec1/2, xfinish) sind durch Tafeln (mit Höhenangaben) relativ genau markiert.
    Die Kehren (z.T. auch nur Kurven) habe ich von der Passhoehe nach unten hin durchnummeriert und
    Nummerntafeln aufgestellt (Weiß auf grauem Grund). Sie stehen "dunkel" am Rand, wurden aber fuer
    Scheinwerferlicht sichtbar gestellt.
    Die Bergflanken (ta102..105, ta152..157) wurden nach unten verlängert, damit der Eindruck einer "in der
    Luft schwebenden" Strecke vermindert wird.
    Zur Vermeidung des "Frontscheinwerfer-Flackerns" wurde die Strecken "zentriert" mit TrANSLATE x=2000 y=2400
    z=-600. Daher musste auch eine neue AIW aufgenommen werden. Der Erfolg der Maßnahme bei rF ist sehr gut,
    bei GTL/gtr² nur "mäßig" - wie zu erwarten.

    Nächste Erweiterung war die Umwandlung der schnurgeraden Rückführstrecke (down-hill) in die Wiederholung der
    Bergauffahrt (UP-HILL). Dazu wurde das gesamte Modell gespiegelt durch RESIZE mit x = -1 und
    die FACES wurden durch REVERSE All sichtbar gemacht. Die Kehrennummern wurden auch
    wiederholt.

    In rFactor-1.255 ist dadurch eine Rundstrecke entstanden mit ZWEI "Tracks": Der erste hinauf,
    der zweite herunter. Mit 2 Runden ist damit die GESAMTE Strecke abgefahren. (In gtr2/GTL
    funktioniert das leider nicht so gut... GTL macht sogar "irgendwann" einen C_rash T_o D_esktop (CTD)).

    Auch diese Version wurde "zentriert" mit TRANSLATE x=2400 y=1350 z=-600 und es wurde eine neue
    AIW-Datei mit dem kostenlosen Tool rF-AIW-EDIT.EXE erstellt (in rF, geht auch in gtr2/GTL).

    Der Name dieser Version ist "RoundStilfserJoch".

    Gegenverkehr: Man kann GEGEN die urspruengliche Grundrichtung fahren OHNE Beendigung des Rennens, wenn die FLAGs
    groesstenteils abgeschaltet sind. Ab und zu kommt die Warnung "Falsche Richtung". Die kann man getrost
    ignoriern.
    Einfach nach dem Start umdrehen und in der Gegenrichtung die Runden drehen. Irgendwann kommt einem der
    "Pulk" der AI-Fahrzeuge entgegen (Mit aktivierter Strecken-MAP wird das rechtzeitig angezeigt...) und
    diesen muss man ausweichen (AI-Fahrzeugen den VORRANG einraeumen!).
    Wenn der "Pulk" sehr auseinandergezogen ist, muss man staendig mit grosser Aufmerksamkeit fahren.
    Die ZEIT-Messung fuer das eigene Auto funktioniert dann NICHT mehr, aber an der Uhr kann man seine
    Position ermessen.. (Irgendwann "steigt" GTL aus...)

    Probleme:
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    Die Strecke ist mit BobsTrackBuilder mit relativ grober Struktur erstellt worden. Dadurch gibt es
    große Probleme mit tiefliegenden Fahrzeugen (gtr2), die kaum die Kehren 34, 30, 28, (16), 7, 6 über-
    winden können.
    Diese Kehren sind mit roten, handgemalten Balken auf der Fahrbahn markiert - aber nicht punktgenau!

    Hinweise:
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    Fuer gtr2 sind die Dateien in Rain-gtr2/SKY-gtr2 gedacht, fuer GTL diejenigen in rain-GTL / SKY-GTL. Durch
    Umsetzen der "Aus-Kommentierungs"-Zeichen "//" in den Textdateien *.TRK bitte vorgeben.
    Den Grip (geringer fuer WET) muss man in GTL in der Textdatei *.GDB selber setzen, ebenso in der TDF-Datei
    fuer rFactor.
    AI Corner_Grip Usage="0.97000" in der eigenen ASCii-Spieler-Datei *.PLR bitte deutlich niedriger ansetzen,
    etwa "0.67", da die AI mit den engen Kehren nicht zurecht kommt. AI Min Radius="20.00000" auch
    deutlich geringer waehlen, etwa "5.00".

    FOG laesst sich fuer gtr2 weitgehend in der Datei *.GDB einstellen, nicht aber fuer GTL! Am besten geht
    das wohl in rFactor mit dem "Fog"...

    Bitte "Regenreifen Weich" verwenden! (Ein paar Muster und das grundlegende Schema sind enthalten!)

    Die Lenkradsperre so weit wie möglich nach oben verlegen (z.B. 24 statt 15 Grd).

    Die Bodenfreiheit hinten wie vorne möglichst gross einstellen, vorne etwas hoeher als hinten!

    Die Kehren möglichst weit aussen durchfahren, dort, wo der Radius am groessten ist!

    Wenn das Fahrzeug die grobe Kehrenstruktur nicht gleich überwinden kann, mit etwas Gas gefühlvoll
    weiterdrehen lassen. Manchmal greift der Reifen noch und es geht (langsam) weiter. Geduld!
    Lenkrad möglichst gerade halten in der Situation!
    Notfalls die Funktion "Fahrzeug auf Strecke zurück" kurz auslösen, damit der Ansatz besser wird.

    Moegliche Veraenderungen:
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    Je nach "Gefallen" freigestellt:

    Der "Nebel" kann in der ASCii-Text-Datei Pas--.GDB verstellt werden. (Leider nicht in GTL)

    Durch Aus-Kommentieren (mit "//" am Anfang der Zeile) kann man die Regenreflexionen auch wieder aus-
    schalten: "// Instance=rreflect01"
    Dasselbe gilt für die Tafeln und Kehrenzählung (obj2000...).

    Die Kehrenzaehlung kann durch TAGs - Wandlung in 3DSimED.EXE bei Tageslicht besser hervorgehoben werden - so man will.

    Wer will und mag, kann auch als Strassenoberflaeche Schotter, Kies o.a. verwenden (wie z.B. in
    rF-Transfagarasan) oder er faehrt eine neue AIW-Datei mit rF-AIW-Edit und versetzten
    xfinish/xsector1-2.Marken fuer eine DOWN-Hill-version oder ... oder ...
    Happy Modding!

    LkwFan near Munich, Aug/Sept 2013
    Dateien

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